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Masterhorse - Die Futterexperten, Pferdefutter, Zusatzfutter
Masterhorse Newsletter 16.1.2009 / Ausgabe Januar

 
Vorsicht Erkältungsgefahr?!  
Minusgrade in Deutschland; da will jeder Schritt aus dem kuscheligen Wohnzimmer wohl überlegt sein. Gerade der Weg in den Stall bereitet zurzeit nicht so viel Freude wie im Sommer. Kalte Finger, eingefrorene Zehen, eisige Backen und das trotz warmer Kleidung. Bei diesen Temperaturen bekommen viele Mitleid mit ihrem Pferd und wollen es auch in eine kuschelig warme Decke hüllen und in einen warmen Stall stecken. Aber damit würden sie ihrem Pferd keinen Gefallen tun.
Masterhorse newsletter

 

Pferde sind viel kältetoleranter als die meisten denken. Besonders gut vertragen sie das sehr kalte, trockene Wetter der letzten Tage. Deutlich unangenehmer für Pferde ist nass-kalte Witterung mit eisigen Winden. Damit die Körpertemperatur konstant gehalten wird besitzt der Körper verschiedene Regulationsmechanismen.
 
Wichtig ist deshalb eine Gewöhnung an Klimareize. Bei Pferden, die nicht regelmäßig Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, lösen diese einen regelrechten Temperaturschock aus. Das führt zu einer Durchblutungsstörung im Gewebe. Die Zellen ziehen sich durch die Kälte zusammen, die Durchblutung ist vermindert und die körpereigenen Abwehrzellen kommen nur zu den Viren durch, die sich auf den Schleimhäuten des Nasen-Rachen-Raums niedergelassen haben. Wenn die Viren sich ausbreiten, dann ist eine Erkältung vorprogrammiert.
Bei Wildpferden sind „Erkältungen“ so gut wie unbekannt. Das liegt zum einen daran, dass sich die Zellen bei Kälte nicht so extrem zusammenziehen und zum anderen dass der Körper von Pferden die jeder Witterung ausgesetzt sind mehr schützende Leukozyten bildet.
Also: RAUS MIT DEN PFERDEN!
 
Bei diesen eisigen Temperaturen benötigen Pferde mehr Futter. Und zwar um 2,5% pro Grad unterhalb der sogenannten Thermoneutralen-Zone (TNZ). Das ist der Temperaturbereich in dem der Wärmehaushalt des Pferdes nicht durch eine Änderung des Energiestoffwechsels reguliert werden muss. Bei Pferden die an kaltes Wetter gewöhnt sind liegt die TNZ bei -15 bis 25 °C, bei Tieren die nur moderate Temperaturen gewöhnt sind liegt diese bei 5 bis 25 °C.
Den erhöhten Energiebedarf decken Sie am besten über deutlich mehr Heu bzw. Heu zur freien Verfügung. Der „Brennstoff“ wird in der Gärkammer, dem Dickdarm verwertet und dabei entsteht relativ viel Wärme. Das Pferd heizt sich also selbst von innen.
 
Kommen Sie mit Ihren Pferden noch gut durch den Winter!
 

 
 
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Winterliche Grüsse aus Schwieberdingen
 
Ihre Jasminka Ivanovic
MASTERHORSE-Online-Redaktion

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Januar, 2009
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