Hallo liebe Hundefreunde,

erinnern Sie sich noch an unseren letzten Newsletter? Wir begannen mit einer Reise durch den Verdauungstrakt des Hundes und hatten die Speiseröhre erreicht. In dieser Serie stellen wir Ihnen den Magen und seine Funktionen vor.




Die Verdauung des Hundes
(Folge 2: Der Magen)

Der Magen als Vorratsbehälter
Der Magen ist ein sackartiges Gebilde, das sowohl am Eingang als auch am Ausgang mit einem ringförmigen Muskel verschlossen ist. Der Magen ist in hohem Maß dehnungsfähig. Sein Fassungsvermögen beim Hund variiert je nach Körpergröße zwischen 1-9 Liter. Der Magen fungiert als Vorratsbehälter, er enthält etwa zwei Drittel des gesamten Nahrungsbreis.
Hier beginnen die wichtigen Verdauungsvorgänge, zu denen neben der chemischen Verdauung auch die Durchmischung des Nahrungsbreis mit Hilfe der Muskulatur der Magenwand gehört.

Der gesamte Magen ist mit Schleimhaut ausgekleidet, die den Magensaft produziert. Der Magensaft besteht zum einen aus dem Verdauungsenzym Pepsin, das für die Eiweißverdauung zuständig ist, und zum anderen aus Salzsäure. Das saure Milieu schützt den Magen und auch den nachfolgenden Darmbereich vor dem Eindringen von Mikroorganismen, die meist im sauren Milieu nicht überleben können. Der Magen besitzt keine stabile Befestigung. Bei gefülltem Magen und viel Bewegung ist die Gefahr des Überschlagens des Magens (Magendrehung), vor allem bei großen Hunden, nicht auszuschließen.

Die normale Magenentleerungszeit beim Hund beträgt bei einmal täglicher Fütterung ca. 7-8 Stunden. Diese Zeit ist jedoch stark abhängig von der Zusammensetzung des zu verdauenden Futters. Feste Bindegewebsstücke verweilen längere Zeit als hochwertiges Muskelfleisch. Ein hoher Fettanteil verzögert die Magenentleerung.
Nach der Durchmischung des Nahrungsbreies und Beginn der Eiweißverdauung gelangt der Nahrungsbrei in den Dünndarm.


Im nächsten Newsletter: Der Darm



Fermentgetreide – schützt die Darmschleimhaut

Fermentgetreide hilft das Säure-Base-Gleichgewicht im Verdauungstrakt wiederherzustellen. Verdauungsfördernde D-/L-Milchsäureenzyme hemmen durch Milchsäurebildung Fäulnisprozesse im Darm und unterstützen die körpereigene Vitaminsynthese. Durch die positive Beeinflussung der Darmflora wird die Verdaulichkeit des Futters erhöht.


Unser Buchtipp!  



Hunde richtig füttern.
Helmut Meyer, Jürgen Zentek.

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Der "Neue" kommt!

Freuen Sie sich auf unseren neuen
MASTERDOG-Hauptkatalog!
Wenn Sie diese Zeilen lesen, laufen in unserer Druckerei die Rollen an: Der neue Hauptkatalog Frühjahr/Sommer 2007 geht in Druck und wird ab Mitte März an Sie versendet. Wir freuen uns darauf Ihnen unsere Produktpalette mit zahlreichen Neuheiten und vielen Informationen rund um den Hund präsentieren zu können.


Ich wünsche Ihnen und Ihrem Vierbeiner eine gute Zeit!

Ihre Annette Häberle
MASTERDOG

Online-Redaktion

Impressum
2/07 Ausgabe, Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt: MASTERHORSE Vertriebs GmbH,
Redaktion: Annette Häberle



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MASTERHORSE / MASTERDOG "Die Futterexperten"

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