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Joggen und Laufen mit Hunden |
Alle Hunde haben Spaß an der Bewegung. Je nach Rasse, Alter und körperlicher Verfassung beachten Sie als erfahrene/r Hundebesitzer/in natürlich einige Grundregeln. |
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Ein Welpe darf frühestens im Alter von sechs Monaten auf die ersten kürzeren Läufe (ca. 3-4 km) mitgenommen werden. Vorher ist der Gelenkapparat noch zu wenig ausgebildet. Sie sollten sich zur Sicherheit grünes Licht von Ihrem Tierarzt geben lassen. Kleinere Rassen sind durch die kurzen Beine schneller überfordert als große Hunde, die locker mit Ihnen Schritt halten können. Wenn Sie das Laufen gepaart mit der Erziehung des kleinen Vierbeiners dann langsam steigern, können die Hunde im Alter von einem Jahr bereits längere Strecken laufen. |
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Was für den zweibeinigen Sportler gilt, gilt auch für den Vierbeiner: Erst muss Kondition aufgebaut werden und der Bewegungsapparat an das Joggen gewöhnt sein, bevor richtig lange Strecken bewältigt werden können. Wählen sie besonders für lange Strecken eher weichere Waldwege als nur Asphalt, um die Pfoten des Hundes zu schonen. Und natürlich gilt auch hier der Grundsatz: Mit vollem Bauch läuft es sich nicht gut! Laufen Sie deshalb frühestens eine Stunde nach dem Füttern. Strapazieren Sie ihren Vierbeiner bei hohen Temperaturen nicht zu sehr, gleiches gilt natürlich sollte er verletzt oder krank sein. |
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Befindet sich der Hund noch in der Ausbildungsphase und kann noch nicht in jeder Situation ohne Leine laufen, so wählen sie eine leichte Leine, keine schwere Lederleine, deren Gewicht sie zusätzlich belastet oder nehmen Sie einen Hüftgurt, der Ihnen die gewohnte Armfreiheit lässt. Erst wenn der Hund aufs Wort gehorcht und auf Kommando wieder „bei Fuß geht“, können Sie ihn ohne Bedenken frei laufen lassen. Achten Sie dabei auf die regionalen gesetzlichen und zeitlichen Beschränkungen.
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Wählen Sie stets die Strecken, die Ihr Vierbeiner bewältigen kann, denn Sie sind nicht nur für sich, sondern auch für den Hund verantwortlich. Ein Hund wird als treuer Begleiter fast überall hin folgen, selbst wenn es seine Kondition vielleicht gar nicht mehr zulässt. Für einen sportlichen gesunden Hund sind Strecken von 10 bis 20 km meist kein Problem, so dass Sie ihren vierbeinigen Laufbegleiter auch dann mitnehmen können, wenn sie auf einen längeren Lauf gehen oder gar für einen Wettkampf trainieren. |
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Wenn Sie dies beachten, gibt es für beide „Sportler“ keinen schöneren Ausgleich als das gemeinsame Laufen. |
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