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| MASTERDOG Informationsnewsletter |
Ausgabe April 2008 |
Liebe Hundefreundin, lieber Hundefreund,
Endlich liegt Frühling in der Luft, die Natur erwacht zu ihrer vollen Pracht. Mensch und Tier zieht es nach draußen; zu langen Spaziergängen oder zur Gartenarbeit. Mit Beginn der wärmeren Tage wachen auch die Zecken auf. Sie suchen nach Opfern, an deren Blut sie sich laben können. Durch den milden Winter steht uns ein richtiges „Zeckenjahr“ ins Haus. |
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| Zecken breiten sich in Städten aus |
Die Gefahr von Zecken ist längst nicht mehr auf Wiesen und Wälder beschränkt. Zecken leben in Vorgärten von Wohnhäusern, in Stadtparks, auf Kinderspielplätzen – mitten in der Großstadt! Die Zecke reist mit ihrem Wirten (Wildtiere) in die Städte. Die Tiere passen sich flexibel ihren neuen Lebensräumen an. Eine Studie in München zeigte einen starken Anstieg der städtischen Igelpopulation. Gleichzeitig stieg auch die Anzahl der Zecken. Wenn Hunde in den Parks an Gebüschen entlang streifen, haben sie mehr Zecken im Fell als im Wald außerhalb der Stadt. Die Zeckenpopulation in der Stadt ist heute zehnmal so hoch wie auf dem Land. |
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Zecken fallen nicht von Bäumen |
Zecken leben unter Laub, in höherem Gras oder in dichtem Buschwerk. Dort werden sie von vorbeikommenden Warmblütern abgestreift. Die Zecke verfügt über eine natürliche Alarmanlage, die sie weckt, wenn sich ein geeigneter Wirt nähert. Mit dem sogenannten „Hallerschen Organ“ (sitzt an den Vorderbeinen der Zecke) kann sie ca. 50 verschiedene Duftstoffe wittern. Insbesondere nimmt die Zecke Stoffe wahr, die Mensch und Tier absondern. Hierzu zählen z.B. Buttersäure und Ammoniak im Schweiß oder Kohlendioxid im Atem. Zusätzlich reagieren die Sinnesorgane auch auf Vibration, Wärme und Schatten. Am Körper des neuen Wirts angekommen, sucht die Zecke nach einer geschützten, gut durchbluteten, dünnen Hautstelle (Achseln, Bauch, Brust, Gesicht, Ohren, Pfoten). |
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| Was tun gegen Zecken im Garten |
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Es gibt keine geeigneten Abwehrmittel gegen Zecken, die in Gärten eingesetzt werden können. Machen Sie es den Zecken so ungemütlich wie möglich. Zecken bevorzugen schattige Stellen und brauchen zum Überleben eine hohe Luftfeuchtigkeit. Schneiden Sie Ihre Bäume und Sträucher zurück, dann fällt mehr Sonne auf den Boden. Laubhaufen und Moos sollten Sie entfernen, mähen Sie das Gras regelmäßig und verzichten Sie auf Rasensprenger. Auf diese Weise wird es der Zecke zu heiß in Ihrem Garten.
Biss und Krankheitserreger
Zecken betäuben vor dem Biss die jeweilige Hautstelle, so dass der Wirt zunächst nichts merkt. Danach entsteht an den betroffenen Stellen Juckreiz und oft wochenlang bestehende, gerötete Pusteln. Zecken können dann gefährlich werden, wenn sie Bakterien und Viren übertragen (v.a. Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)). Sowohl für Hunde als auch für Ihre Besitzer gibt es Schutzimpfungen gegen Zecken. Diese Impfungen schützen jedoch lediglich selektiv und decken bei weitem nicht das gesamte durch Zecken übertragbare Krankheitsspektrum ab. |
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Vorbeugen |
Untersuchen Sie sich und Ihren Hund nach jedem Spaziergang im Grünen. Kämmen Sie das Fell Ihres Hundes oft und gut durch! Es dauert oft viele Stunden bevor sich eine Zecke am Hund festbeißt. Bis eine Zecke den Hund mit Borrelien infiziert, dauert es in der Regel 24 Stunden. Wird die Zecke also rechtzeitig erkannt und entfernt, kann eine Infektion verhindert werden. Vorbeugend gegen Zeckenbefall gibt es außerdem Zeckenhalsbänder, rezeptpflichtige oder rezeptfreie Tropfen bzw. Spot-On-Präparate. Viele dieser Präparate gelten als regelrechte Chemiekeulen. Alternativ hierzu sind aber auch Produkte auf der Basis von ätherischen Ölen oder Anhänger fürs Halsband mit polarisierter elektromagnetischer Energie auf dem Markt erhältlich. |
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| Entfernen einer Zecke |
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Wenn sich eine Zecke am Hund festgebissen hat, entfernen Sie diese durch vorsichtiges, langsames Herausziehen mit einer Zeckenzange. Üben Sie einen gleichmäßigen Zug aus. Keinesfalls ruckartig die Zecke rausziehen, denn Quetschen und gewaltreiches Entfernen veranlasst die Zecke Krankheitserreger in den Hund abzugeben. Achten Sie darauf, dass Sie die Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut ansetzen, so dass der Kopf der Zecke nicht in der Haut stecken bleibt. Desinfizieren Sie die Bissstelle anschließend mit einem Wund-Desinfektionsspray.
Keine Hausmittelchen
Benutzen Sie auf keinen Fall Hausmittelchen wie z.B. Klebstoff oder Öl zum Entfernen der Zecke. Damit gerät die Zecke in Panik und gibt noch mehr der gefährlichen Krankheitserreger in das Blut des Wirtstieres ab.
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MASTERDOG-Tipps für einen zeckenfreien Frühling
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Schutz von außen |
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Anibio-Melaflon |
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Bio Control Schaum |
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Schutz von innen |
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Unschlagbar natürlich
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MASTERDOG Knoblauch |
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Anibio tic-clip |
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Interessante Links zum Thema Zecken und Zeckenschutz
Auf der Internetseite www.zecken.de erhalten Sie weitere umfassende Informationen über Zecken und über die durch Zecken übertragbaren Krankheiten.
Sie können dabei sogar eine virtuelle Zeckenausstellung besuchen.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem vierbeinigen Freund einen zeckenfreien Sommer!
Herzliche Grüße aus Schwieberdingen
Ihre Dr. Annette Häberle
MASTERDOG-Online-Redaktion |
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Impressum
April 2008
Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt:
Masterhorse Vertriebs GmbH
Masterhorse / Masterdog "Die Futterexperten"
Felsenbergweg 15
D-71701 Schwieberdingen
Amtsgericht Stuttgart HRB 204434
Geschäftsführung: Heike Barth & Michael Sanny
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