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Masterdog Informationsnewsletter 23.02.2008 / Ausgabe Februar
Liebe Hundefreundin, lieber Hundefreund!

Er wurde immer runder. Bemerkt haben Sie es zwar, aber eingestanden haben Sie es sich lange nicht. Wer gibt schon gerne zu, dass sein Hund zu dick wird?! Begleiten Sie mich auf einem kleinen Exkurs durch die häufigsten „Ausreden“ und „Probleme“ zum Thema „Adipositas“ (Fettleibigkeit) bei unseren modernen Haushunden.



 

Mein Hund hat sein Idealgewicht.
Legen Sie Ihre Hände seitlich auf die Rippen Ihres Hundes und schieben Sie die Fettschicht leicht vorwärts und rückwärts. Im Idealfall sind die Rippen gut tastbar. Bei sehr dünnen Hunden spüren Sie kein Fett zwischen Haut und Fell. Zu dick ist der Hund, wenn die Rippen schwer fühlbar oder ganz unter den Fettpolstern verschwunden sind.
 
 
Er frisst so wenig, da muss ich ihm doch ab und zu was zustecken.
Der Hauptgrund für Übergewicht ist in den meisten Fällen ein Energieüberschuss durch fehlerhafte Ernährung (viele kleine Belohnungen, Fütterung vom Tisch, unzureichende Bewegung). Energie ist der Treibstoff für den Hundekörper, der in Form von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten aus der Nahrung aufgenommen wird. Die Energiemenge, die für die Aufrechterhaltung aller lebensnotwendigen Körperfunktionen und zur normalen Bewegung nötig ist, bezeichnet man als Erhaltungsbedarf.
 
 
Mein Hund bewegt sich soviel, er braucht mehr als die anderen.
Die Bewegungsaktivität hat einen wesentlichen Einfluss auf den Energiebedarf. Aber denken Sie bitte daran: zwei Stunden Hundeschule pro Woche machen noch keinen Hochleistungssportler aus Ihrem Hund….
Nur bei wesentlich höheren Bewegungsleistungen, wie z.B. bei Jagd- und Schlittenhunden, ist der Energiebedarf tatsächlich höher als der Erhaltungsbedarf.
 
 
Mein Seniorhund braucht genau soviel Energie wie in jüngeren Jahren.
Das Altern von Hunden beginnt in der Regel mit 7 bis 10 Jahren. Mit zunehmendem Alter nimmt die Bewegungsfreude ab und mit ihr auch der Energiebedarf. Die Energiezufuhr sollte um rund 20 % gesenkt werden.
 
 
Ich füttere doch nur die Menge, die auf der Packung steht.
Die Fütterungsempfehlungen auf den Verpackungen sind Durchschnittswerte, sie können für den einzelnen Hund bis zu 30 % abweichen. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig die Figur Ihres Vierbeiners.
 
 
Nach der Kastration wird der Hund automatisch dick.
Nach einer Kastration ändert sich der Hormonhaushalt des Hundes. Der Appetit nimmt zu und gleichzeitig sinkt die Bewegungslust. Bei gleichbleibender Fütterung bekommt der Hund zuviel Energie. Eine Gewichtszunahme ist die Folge. Passen Sie deshalb die Ration rechtzeitig dem veränderten Bedarf Ihres Hundes an.
 
 
Mein Hund ist dick, aber es stört mich nicht.
Übergewicht ist nicht nur ein Schönheitsfehler, es zieht gravierende gesundheitliche Probleme nach sich. Herzkreislaufsystem und Gelenke werden überdurchschnittlich belastet. Übergewichtige Hunde sind deutlich anfälliger für Diabetes-Erkrankungen. Die Leistung der körpereigenen Immunabwehr nimmt ab, eventuell notwendige operative Eingriffe sind mit einem erhöhten Risiko verbunden.
 
 
Eine Nulldiät für meinen Hund: das ist grausam.
Um die überschüssigen Kilos loszuwerden, muss der Hund deutlich weniger Energie erhalten. Erst wenn die Energiezufuhr über das Futter 40 % weniger beträgt als für das erwünschte Körpergewicht notwendig wäre, nimmt der Hund ab. Eine Nulldiät ist aber mit Sicherheit nicht das Mittel der Wahl.
 
 
Seit ich das Futter reduziert habe, bettelt mein Hund ständig.
Wenn Sie die Menge des „alten“ Futters lediglich verringern, ist das Resultat meist ein ständiges Hungergefühl. Außerdem besteht die Gefahr einer unzureichenden Nährstoffversorgung durch die geringe Futtermenge. Spezielle Diätfutter weisen einen höheren Ballaststoffanteil auf und sorgen für ein ausreichendes Sättigungsgefühl, sowie für eine ausgeglichene Nährstoffversorgung. Lenken Sie Ihren Hund ab. Erhöhen Sie die tägliche Bewegung, treiben Sie Sport, lassen Sie sich neue Spielideen einfallen.
 
 
Ein Labrador ist immer dick.
Es stimmt tatsächlich, manche Hunderassen neigen erblich bedingt zur vermehrten Fetteinlagerung. Dr. Robert Tabeling untersuchte Hunderassen im Hinblick auf ihre erbliche Prädisposition.
 

oft selten
Labrador Deutscher Schäferhund
Cairn Terrier Greyhound
Cocker Spaniel Yorkshire Terrier
Basset Dobermann
Beagle Staffordshire Bullterrier
Langhaardackel Whippet
Collie Boxer
Cavalier King Charles Spaniel Irish Setter
Besonders oft bzw. selten zu Übergewicht neigende Hunderassen (nach Dr. Robert Tabeling)




Ran an den Speck – MASTERDOG hilft Ihrem Hund beim Abnehmen

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Liebe geht zwar durch den Magen, aber es ist nicht die einzige Art Zuneigung zu zeigen! Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Hund, helfen Sie ihm sein Idealgewicht zu finden und vor allem zu halten und legen Sie den Grundstein für viele glückliche und vor allem gesunde Hundejahre.

Herzliche Grüße aus Schwieberdingen

Ihre Dr. Annette Häberle

Online-Redaktion

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Februar, 2008
Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt:
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Masterhorse / Masterdog "Die Futterexperten"
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D-71701 Schwieberdingen
Amtsgericht Stuttgart HRB 204434
Geschäftsführung: Heike Barth & Michael Sanny

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